Yesterday

 

Komödie um einen erfolglosen Singer/Songwriter, der mit den Songs der Beatles zum Star wird. Hommage an die zeitlose, verbindende Musik der Liverpooler Band.

Zwei der populärsten zeitgenössischen britischen Filmemacher arbeiteten bei dieser liebenswerten, auch romantischen Komödie erstmals bei einem Film zusammen. Danny Boyle ("Trainspotting") inszenierte ein Drehbuch von Richard Curtis ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall"), das mit seiner Prämisse allein - die Beatles sind aus dem Gedächtnis der Welt gelöscht und nur ein Menschkennt ihre Hits - aufhorchen und komische Verwicklungen erwarten lässt. In den Händen dieser beiden Profis, die bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London bereits kooperierten, und mit Tim Bevan und Eric Fellner, den Chefs einer der wohl bedeutendsten britischen Produktionsschmieden Working Title auch produzierten, wird daraus eine gelungene Komödie fürs große Publikum, die sich wie ein Independent anfühlt und nicht nur einer gut geölten Industrie entspringt, sondern auch Herz hat.


Natürlich ist "Yesterday" auch und vor allem eine Hommage an die zeitlose, verbindende Musik von John, Paul, George und Ringo, deren erklärte Fans Boyle und Curtis sind und die außer der Musik auch Story- und visuelle Elemente aus der Geschichte der Beatles in ihren Film einbanden. Ihre von Malick interpretierten Songs spiegeln wie bei "Mamma Mia!" natürlich die Gefühlslage des Protagonisten und bilden die Grundlage für perfekt gemachte, mitreißende Konzertszenen, die in realen Konzerten wie beim Latitude-Festival oder der Stadiontour von Sheeran eingebettet sind und für zahlreiche, wunderbar funktionierende. Gags. Komische Highlights sind etwa Jacks Anspielen von "Let It Be" im Familienkreis, Sheerans Umbenennung in "Hey, Dude" oder Google-Suchen. Vielleicht hätte man sich "Yesterday" weniger glatt und ein bisschen rauer, bissiger oder energiegeladener gewünscht, wunderbar sympathisch ist sie dennoch diese Kreuzung aus Curtis und Boyle. hai.

Quelle: Blickpunkt:Film

 

Genre:  Komödie / Musikfilm
Länge:

117  Minuten

FSK: ab 0
 
 

 
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