Pets 2

 

 

 

 

 

Fortsetzung des Family-Entertainment-Spaßes von Illumination um einfach unverbesserliche Haustiere und ihr turbulentes Leben.

"Pets 2" mag in einigen Territorien deutlich schwächer als der Vorgänger im Sommer 2016 in den Kinos gestartet sein - am US-Boxoffice spielte er weniger als halb so viel wie "Pets" an seinem ersten Wochenende ein - doch ist auch der zweite Film um das abenteuerliche, einfach unverbesserliche Eigenleben von Haustieren ein großer Spaß für das breite Publikum. Das gilt ebenso für die Nichttierbesitzer darunter. Chris Renaud, der bereits für den ersten Hit von Chris Meledandris Studio Illumination "Ich - Einfach unverbesserlich", deren Fortsetzung und den ersten "Pets" als Regisseur verantwortlich zeichnete - ihn sahen über 3,8 Mio. Kinogänger allein in Deutschland und er spielte 370 Mio. Dollar in den USA ein - ist auch hier wieder für den bewährten Mix aus Slapstick und Action zuständig.

Die Story ist weniger konzentriert. Im Grunde werden zwei, ja drei Geschichten nebeneinander erzählt. Zum einen die von Terrier-Protagonist Max, der durch Familienzuwachs - er fühlt sich für das Baby seiner Besitzerin verantwortlich - eine Angststörung entwickelt und sie mit Hilfe des weisen und coolen Hütehundes Rooster (inspiriert von John Wayne), dem er auf einer Farm im Familienkurzurlaub begegnet - überwindet. Zum anderen lernt Spitzdame Gidget sich wie eine Katze zu verhalten, um eine Spielzeugbiene, die Max ihr anvertraut hat, zurück zu erobern. Und das durchgeknallte Kaninchen Snowball erprobt das Superheldendasein, indem es einen weißen Jungtiger aus den Händen eines bösen Zirkusdirektors befreien will - angestiftet vom patenten "Pets"-Neuzugang Daisy.

Selbst diese Geschichten sind nur grobe Leitlinien, um teils hochkomische Vignetten zu präsentieren. Besonders gelungen (in der Verhaltensbeobachtung und der Umsetzung der Szene) sind die mit der eigenwilligen Katzendame Chloe. Die Synchronsprecher, u.a. Jan Josef Liefers als Max, Fahri Yardim als Snowball und Dieter Hallervorden machen ihre Sache wunderbar im gut gelaunten sympathischen Family Entertainment, das in Frühlingsfarben leuchtet und mit passenden, neu aufgenommenen, populären Songs wie Bill Withers "Lovely Day" oder Paul Simons "Me and Julio Down By the Schoolyard" unterlegt ist, aber nicht mehr so frech geraten ist wie "Pets".

hai.

Quelle: Blickpunkt:Film

 

Genre: Trickfilm
Länge: 86  Minuten
FSK: ab 0
 
 

 
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