Last Christmas

 

Romantische Komödie nach einem Drehbuch von Emma Thompson mit "Tatsächlich... Liebe"-Touch und der Musik von George Michael.

Nachdem im Sommer die von Richard Curtis geschriebene Fantasy-Romanze "Yesterday" von der Musik der Beatles rundum veredelt wurde, wirkt nun Last Christmas wie ein schmachtender Bruder im Geiste. Tonal fühlt man sich erinnert an Curtis-Klassiker wie "Notting Hill" und "Tatsächlich... Liebe", dazu kommt noch die Musik von George Michael, dessen größte Hits - Faith, Careless Whisper und natürlich der titelgebende Evergreen Last Christmas - sich leitmotivisch durch die Handlung ziehen, wenn die von einer Tragödie ihrer Lebenslust beraubte Emilia Clarke hier durch die zufällige Begegnung mit dem ebenso unwiderstehlichen wie geheimnisvollen Henry Golding daran erinnert wird, wie schön es ist, einem anderen Menschen sein Herz zu schenken. Der amerikanische Regisseur Paul Feig, eher abonniert auf turbulentere Schwänke wie "Brautalarm" oder "Taffe Mädels" und gerade erst unverkennbar in seinem Element gewesen mit seinem ebenso eleganten wie makabren Krimispaß "Nur ein kleiner Gefallen", beweist in seiner ersten außerhalb der USA spielenden Arbeit nachgerade britisches Understatement: Er ist sichtlich zufrieden, einfach nur dem Drehbuch von Emma Thompson gerecht zu werden, die hier mehr zu bieten hat als nur eine Romanze, die einem zu Herzen geht. Ihre Geschichte ist erfüllt mit skurrilen Einfällen und etwas schrägem Humor, versteht sich aber auch eindeutig als Kommentar zu aktuellen politischen Entwicklungen, widerBrexit und Mauern jeglicher Art: "Last Christmas" feiert die Inklusion und die kosmopolitische Seele von London: Hier arbeitet Kate als Elfin in einem Weihnachtsladen in Covent Garden, bis es ihr hoffentlich gelingt, jemanden von ihren Talenten als Sängerin und Tänzerin zu überzeugen; hier lebt ihre aus Rumänien eingewanderte Familie; hier beginnt sie sich für Obdachlose zu engagieren, als sie herauszufinden versucht, wer dieser viel zu wunderbare Tom wirklich ist, der einfach zu gut erscheint, als es möglich ist. Emilia Clarke ringt ein wenig mit ihrer Rolle, wenn sie einmal zu oft ihre Augenbrauen zusammenzieht, aber ansonsten gibt es nichts auszusetzen an diesem Film, der nichts anderes will, als sein Publikum schwärmen zu lassen. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

) hat schon bessere Zeiten gesehen. Und auch das neue Elefantenbaby mit den Riesenohren trägt nur weiter zum Gespött der Leute bei. Der abgehalfterte Zirkusstar Holt Farrier (COLIN FARRELL) soll sich darum kümmern und das isse!
Genre: Komödie
Länge: 103  Minuten
FSK: ab 0

 

 

 

 
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